Laotse in Pankow

Henrik liest aus „Laotse im Schlaraffenland“ im Zimmer 16

Henrik und Laotse bei „SoNochNie“ in Berlin-Pankow (© Foto: Michael Wäser)

Ende August verschlug es Laotse nach Pankow – ins „Zimmer 16“ auf die Lesebühne „SoNochNie“. Jeden vierten Montag im Monat ab 20 Uhr lesen hier acht Autoren ihre Texte und diskutieren sie anschließend.

Wie jeden Monat eröffnete auch die Augustausgabe von „SoNochNie“ der Themenbeauftragte (gewählt zwei Monate zuvor), diesmal in Person von Björn Reich, der einen Text in schwäbischer Mundart zum Thema „Was ist Heimat“ las. Mutig von Björn – zu schwäbeln inmitten Berlins – sein literarischer Erinnerungsspaziergang durch das Dorf seiner Kindheit jedoch stieß auf uneingeschränkten Zuspruch, zumindest soweit das Berliner Publikum den „exotischen“ Dialekt verstand.

Es folgte ein Stück Schlaraffenland, dann gab es Texte von Elmar Grüber, Matthias Rische, Wolfgang Eubel, Wolfgang Weber, Dschamilja Iloff und Octavia Wolle. Letztere erklärte sich zudem bereit, als neue Themenbeauftragte am 22. Oktober einen Beitrag zum Thema „Die Erzählbarkeit der Welt“ vorzutragen. Man darf gespannt sein.

SoNochNie“ existiert seit 2009 und hat sich als offene Lesebühne mit Werkstattcharakter in Berlin fest etabliert. Neben Stammautoren, die regelmäßig neue Entwürfe lesen, können auch Neulinge hier Texte vortragen. Moderiert wird die Lesebühne von Leovinus.

 

 

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